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Vitamin D – Für was ist es alles gut?

Vitamin D: Was spielt es im Körper für eine Rolle?

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine besondere Rolle ein, denn es ist die direkte Vorstufe zu einem wichtigen Hormon, das viele Prozesse in unserem Körper steuert.

Lange Zeit war man der Ansicht, die Funktion des Vitamin D3 bestehe ausschließlich in der Regulation des Phosphor- und Kalziumstoffwechsels, sprich der Erhaltung der Knochengesundheit. Die Überraschung war groß, als sich herausstellte, dass fast jede Zelle unseres Körpers über Vitamin-D-Rezeptoren verfügt und Vitamin D damit eine Grundlage für Funktion jeder einzelnen Zelle darstellt.

Vitamin D steuert in unseren Zellen die Expression von über 2000 Genen. Es hat so Einfluss auf die Ausschüttung zahlreicher anderer Substanzen und beeinflusst auf diesem Wege fast alle Bereiche unserer Gesundheit. Angefangen von der Gesundheit der Organe und des Herz-Kreislaufsystems, über das Immunsystem bis hin zu Muskeln, Nerven und Gehirn – Vitamin D ist an unzähligen körperlichen Prozessen beteiligt.

Die langfristigen Folgen eines Vitamin-D-Mangels sind dadurch zahlreich und betreffen fast alle Bereiche unserer Gesundheit. Nicht immer sind diese Spätfolgen eindeutig auf Vitamin D zurückzuführen. Hier sollen darum nur diejenigen Symptome behandelt werden, deren Ursprung sich heute deutlich auf Vitamin-D zurückführen lässt und bei denen die Wirkmechanismen recht gut bekannt sind.

 

Vitamin D Mangel Symptome: Wie erkenne ich einen Vitamin-D-Mangel?

Zellgesundheit Leistungsschwäche

Müdigkeit

Konzentrationsschwierigkeiten

Stimmungsschwankungen

Schwindel

Kopfschmerzen

frühzeitiger Tod

Knochen Rachitis

Osteoporose (Kochenschwund)

Osteomalzie (Knochenerweichung)

Erhöhte Gefahr von Brüchen

Immunsystem Immunschwäche

Infektanfälligkeit

Atemwegserkrankungen

Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Psoriasis)

Herz-Kreislaufsystem Herzrhythmusstörungen

Kreislaufschwäche

Diabetes Mellitus

Muskeln Muskelschwäche

Muskelschmerzen

Krämpfe

Nerven und Gehirn Nervenschmerzen

Neurologische Erkrankungen

Depression

Demenz

Test

Da einige der genannten Symptome bei diversen Nährstoffmängeln auftreten können, ist in jedem Fall ein Vitamin-D-Bluttest zu empfehlen. Dieser kann vom Hausarzt durchgeführt werden oder auch eigenständig mit speziellen Test-Kits, die im Internet zu bestellen sind.

Behandlung

Je nachdem, wie der Test ausfällt, kann die Therapie unterschiedlich verlaufen. Bei nur leicht erniedrigten Spiegeln reicht eine Nahrungsergänzung aus. Bei sehr niedrigen Spiegeln wird zunächst eine hochdosierte Anfangstherapie (auch: „Auffüllen“) durchgeführt, um die Blutspiegel schnell wieder anzuheben.

Passende Präparate

Für die allgemeine Nahrungsergänzung sind Präparate mit Vitamin D3 und Magnesium zu empfehlen, da diese Vitamine eng zusammenwirken.

 

Vitamin D und die Wirkung auf das Immunsystem

Durch seine zellregulierenden Eingenschaften hat Vitamin D recht großen Einfluss auf das Immunsystem. Zu den Symptomen eines Vitamin-D-Mangel zählt deshalb eine starke Infektanfälligkeit, die sich besonders im Winter bemerkbar macht, wenn die Vitamin-Produktion durch die Sonne ausfällt.

Vitamin D steuert direkt die Ausschüttung verschiedener körpereigener Antibiotika und ist ein Regulator sowohl der angeborenen als auch der erlernten Immunabwehr. In der Folge kann er zu häufigen Grippe-Erkrankungen und besonders zu Erkrankungen der Atemwege kommen. Auch eine Rolle bei der Entstehung von zahlreichen Autoimmunerkrankungen wird heute angenommen.

Auch eine Rolle bei der Entstehung von zahlreichen Autoimmunerkrankungen wird heute angenommen. Recht gut erforscht ist hier zum Beispiel der Einsatz von Vitamin D bei der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose. Neuere Forschungen legen nahe, dass ein Vitamin-D-Mangel maßgeblich an der Entstehung der Krankheit beteiligt ist und sich durch die Gabe von Vitamin D auch behandeln lässt.

 

Vitamin D bei Depression

Schon im Volksmund wird die Winterdepression mit einem Mangel an Sonne in Verbindung gebracht. Aktuelle Forschungen scheinen diese intuitive Verbindung von Vitamin-D-Mangel und Depressionen zu bekräftigen – ausschlaggebend ist dabei allerdings nicht der Mangel an Licht, sondern der Mangel an Vitamin D.

Eine Auswertung der NHANES-III-Studie mit über 8000 Teilnehmern ergab, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel das Risiko einer Depression um 200% erhöhen. Aufgrund dieser Forschungen und den jahrelangen positiven Erfahrungen aus der Praxis, wird Vitamin D heute von vielen Therapeuten bereits erfolgreich in der Prävention und Behandlung von Depressionen eingesetzt.

 

Vitamin D Mangel: Warum wir in unseren Breitengraden Vitamin D einnehmen sollten

Vitamin D wird grundsätzlich vom Körper selbst produziert, nämlich genau dann, wenn man die wohltuenden Sonnenstrahlen auf der Haut spürt. Doch leider reduziert sich die Sonneneinstrahlung zum Winter in Deutschland und den meisten Ländern in Nord und Mitteleuropa deutlich. Hinzu kommen hohe Sonnenschutzfaktoren und lange Bürozeiten. Viele von uns bekommen die Sonne monatelang nur durch ein Fenster zu sehen.

Die Folge? Fast jeder zweite Deutsche leidet in der kalten Jahreszeit unter einem Vitamin D Mangel!

Das Vitamin D nicht nur für gesunde Knochen oder dermatologischen Krankheiten eine enorme Bedeutung hat, ist der Forschung mittlerweile klar.

Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass Vitamin D weit darüber hinaus in nahezu allen Bereichen des Körpers aktiv ist. Dazu zählen beispielsweise das Hirn, das Herz, die Muskeln, das Immunsystem und die Haut. Ein Mangel an Vitamin D wird auch mit einer langen Reihe an Erkrankungen in Verbindung gebracht, beispielsweise Krebs, Autoimmunität sowie Herz-Kreislauf- bzw. neurologische Erkrankungen.

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